Die Welt der Musiker

Elementare Musikerziehung

Die wirklich großen Stars sind mit Musik groß geworden! Michael Jackson erlebte seine ersten Musikerfahrungen schon im frühesten Kindesalter, ebenso Britney Spearsoder Justin Timberlake. Madonna galt in ihrer Kindheit als eine der besten Schülerinnen. Sie glänzte mit einem IQ von 140. Schon früh nahm sie Klavierstunden und Tanzunterricht. Erst nach dem Abbruch ihrer Tanzausbildung an der University of Michigan ging sie den klassischen Weg des Tellerwäschers zum Millionär. Ihre Geschichte zeigt, welche Wirkung Musikbildung im frühen Kindesalter haben kann. Musik beeinflusst den Menschen erheblich in seiner Kognition. Wer seinem Nachwuchs schon in der pränatalen Phase mit Musik beschallt, unterstützt erheblich die Verknüpfung neuer Nervenbahnen und schult das dissoziative Hören. So fördern musikalische Reize im Säuglingsalter die Sprachentwicklung. Die Verwendung musikalischer Erziehungshilfen trägt außerdem zu besseren Fähigkeiten in nicht musikalischen Bereichen bei. So wird zum Beispiel abstraktes Denken trainiert. Was den Kindern im Mathematikunterricht sehr Nutzen kann. Diese Lerneffekte durch Musik werden populärwissenschaftlich als Mozart-Effekt beschrieben. Diesem Effekt liegt eine Hypothese zugrunde, derzufolge das räumliche Vorstellungsvermögen durch das Hören klassischer Musik verbessert werden würde. Der Mozart-Effekt ist allerdings umstritten. Man nimmt an, dass die Verbesserung von kognitiven Leistungen durch das Hören klassischer Musik von Mozart zu eng gefasst ist. Ein Effekt auf die Kognition wird nicht ausgeschlossen, aber es muss nicht unbedingt Mozart sein. In der Wissenschaftswelt versucht man durch Korrelationsstudien neue Analyseansätze zu finden, um einen Zusammenhang zwischen musikalischen Fähigkeiten und verschiedenen Intelligenzmessungen zu entdecken. Trotzdem eklärt Petra Jansen-Osmann, dass ein positiver Transfer zwischen musikalischer Aktivität und außermusikalischen Leistungen systematisch evaluiert werden könne. Gerade neurowissenschaftliche Studien weisen evidenzbasierte Effekte beim Hören von Musik auf. Nicht umsonst werden zunehmend spezielle Musiktherapien zur Rehabilitation genutzt, insbesondere für Aphasiker oder bei sogenannten Schreibabys zeigen diese Therapien bereits Erfolge. Wer seinem Nachwuchs das Leben ein wenig einfacher gestalten möchte, sollte in jedem Fall darüber nachdenken, den Einfluss von Musik zu nutzen. Dazu bietet der Markt umfangreiche Möglichkeiten, zum Beispiel durch geeignetes Musikspielzeug. Welche Art von Musik man nutzt ist letztlich irrelevant. Wichtiger ist es, die Musikerzeugung als kognitive Schulung zu nutzen.